Neuanlage
- Objektart und Projektadresse
- Eigentümer, Mieter oder Gewerbekunde
- Dachform und bekannte Dachangaben
- Gewünschter Umsetzungszeitraum
Eine PV-Anfrage wird erst dann verwertbar, wenn Objekt, Projektstand und Kundenwunsch sauber getrennt erfasst sind. Ein konfigurierter Telefonassistent kann die Erstaufnahme strukturieren, damit Ihr Team über Beratung, Vorprüfung und Termin entscheidet.
Diese Seite beschreibt einen möglichen Ablauf mit RAMVU. Sie ersetzt keine Dachprüfung, Elektroplanung, Ertragsberechnung oder verbindliche Förder- und Preisberatung.
Die Demo ist eine Simulation der Plattform. Eine Branchenlogik, Telefonverbindung oder Kalenderbuchung ist erst nach Einrichtung und Prüfung verfügbar.
Wer eine neue Anlage plant, braucht andere Rückfragen als ein Bestandskunde mit einer Fehlermeldung. Der Assistent sollte diese Vorgänge nicht in einem gemeinsamen Standarddialog vermischen.
Für eine erste Einordnung können Adresse, Gebäudetyp, Dachform, ungefähr verfügbare Fläche und der jährliche Stromverbrauch aufgenommen werden. Auch Speicherwunsch, Wallbox und eine vorhandene oder geplante Wärmepumpe gehören in den Projektkontext. Weiß der Interessent einzelne Werte noch nicht, werden sie als offen markiert – nicht geschätzt.
Fotos vom Dach, Zählerschrank oder möglichen Aufstellorten können später hilfreich sein. Der Telefonassistent sollte jedoch nur feststellen, ob solche Unterlagen vorhanden sind und über welchen tatsächlich eingerichteten Kanal sie übermittelt werden können. Am Telefon werden weder Dachzustand noch Zählerschrank bewertet.
Technische Dimensionierung, Statik, Verschattung, Netzanschluss und Kabelwege benötigen fachliche Prüfung. Deshalb entsteht aus einer vollständig aufgenommenen Anfrage noch keine Anlagenplanung und kein verbindliches Angebot.
Jahresstromverbrauch und vorhandene große Verbraucher werden als Kundenangaben erfasst. Fehlt die Abrechnung, bleibt der Wert offen. Der Assistent berechnet daraus keine Anlagengröße.
Elektroauto, Wallbox, Wärmepumpe oder eine erwartete Verbrauchsänderung können für die spätere Beratung relevant sein. Ein Wunsch wird dabei nicht als technisch mögliche Ausführung bestätigt.
Interesse an Batteriespeicher, Ersatzstrom oder hoher Eigenverbrauchsquote wird dokumentiert. Auswahl, Leistung und Wirtschaftlichkeit prüft der Fachbetrieb anhand des Gesamtprojekts.
Kontaktdaten, Anliegen, Objekt, Projektstand und bekannte Verbrauchsdaten nach den Regeln des Betriebs aufnehmen.
Fehlende Adresse, unbekannte Dachangaben oder noch nicht verfügbare Fotos sichtbar für den Rückruf zusammenfassen.
Ihr Team entscheidet über Beratung, Dokumentenprüfung oder Vor-Ort-Termin. Erst ein freigegebener Prozess darf einen passenden Termin anbieten.
Ein gebuchtes Beratungsgespräch ist keine Montagezusage. Materialverfügbarkeit, Netzbetreiberprozess und Ausführungstermin bleiben getrennte Entscheidungen. RAMVU sollte nur die Terminarten anbieten, die Ihr Betrieb ausdrücklich für eine automatische Buchung freigegeben hat.
Förderprogramme, steuerliche Fragen und technische Vorgaben können sich ändern und hängen vom Einzelfall ab. Der Assistent darf deshalb nur Informationen wiedergeben, die Ihr Betrieb aktuell geprüft und ausdrücklich freigegeben hat. Bei Unsicherheit wird ein Rückruf notiert.
Auch eine automatische Ertrags- oder Preisangabe benötigt eine dafür eingerichtete und geprüfte Berechnungsgrundlage. Ohne diese Verbindung sollte RAMVU keine Zahlen aus Dachfläche, Verbrauch oder Postleitzahl ableiten. Ein belastbares Angebot entsteht nach Ihrer technischen und kaufmännischen Prüfung.
Bei Störungsmeldungen gilt dieselbe Grenze: Hersteller, Gerät, angezeigter Fehler und Anlagenzustand werden als Angaben des Anrufers aufgenommen. Ferndiagnose, Arbeiten an elektrischen Komponenten oder Sicherheitsanweisungen bleiben qualifizierten Fachkräften und den festgelegten Notfallwegen vorbehalten.
Definieren Sie Leistungen, Einzugsgebiet, Zielkundengruppen und die Trennung zwischen Vertrieb und Service. Legen Sie fest, welche Daten an welches Team übergeben werden und wann ein Mensch sofort übernehmen muss. Für Bestandskunden sollte nach Möglichkeit eine vorhandene Vorgangs- oder Anlagennummer erfasst werden.
Testen Sie mindestens eine einfache Neuanfrage, eine Gewerbeanfrage, eine Erweiterung mit Speicher und eine Störungsmeldung einer Fremdanlage. Kontrollieren Sie, ob unbekannte Angaben offen bleiben, ob keine Fachauskunft erfunden wird und ob die Zusammenfassung beim richtigen Ansprechpartner ankommt.
Erheben Sie nur Daten, die für die Bearbeitung erforderlich sind. Zugriffsrechte, Aufbewahrung, Löschung und mögliche Gesprächsaufzeichnungen müssen vor dem Einsatz festgelegt und rechtlich geprüft werden. Einen allgemeinen Überblick finden Sie auf der Seite KI für Handwerksbetriebe.
Nicht ohne eine dafür eingerichtete und geprüfte Berechnungslogik. RAMVU kann bekannte Ausgangsdaten erfassen; Dimensionierung und Auslegung bleiben beim Fachbetrieb.
Nur ausdrücklich freigegebene Preisangaben dürfen kommuniziert werden. Aus einer unvollständigen Erstaufnahme sollte kein verbindliches Angebot entstehen.
Nein. Der Assistent kann sichtbare Fehlermeldungen und Anlagendaten dokumentieren und nach Ihren Regeln übergeben. Diagnose und Sicherheitsbewertung übernimmt eine Fachkraft.
Sehen Sie sich die simulierte RAMVU-Plattform an und prüfen Sie, welche Angaben Ihr Solar- oder PV-Betrieb im Erstkontakt benötigt.
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